Berichte vom Kinderprogramm 2012

Kinderfreizeit "Von Piraten und Seefahrern"

Beautytag beim Ferienprogramm

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung, 31.08.2012

Ausflug zum Dino-Park Kaiserslautern

Nachenfahrt auf dem Germersheimer Altrhein

Tagesausflug mit dem Sommerferienprogramm 2012 des Pumpwerks.

Kindertheater "Blinklichter" im Pumpwerk

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung, 23.04.2012

Osterwerkstatt 2012

Auch in den Osterferien ist für alle Kinder im Pumpwerk wieder jede Menge los. So fanden die Osterwerkstätten für Kinder von sechs bis zehn Jahren statt. Das bei den Hockenheimer Kindern beliebte Angebot wurde in diesem Frühjahr wieder zweimal angeboten, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. So konnte sich der Osterhase über die Unterstützung von gleich 80 Kindern bei seinen Vorbereitungen freuen. Das Pumpwerkteam kombinierte in der bewährten Form zahlreiche attraktive Osterbastelangebote mit einer Osterbackstube und ausgelassenen Spielangeboten im Freien. Dekorative Ententüten, Osterhasendosen mit Armen und Beinen aus "Hexentreppen", süße "Lämmchen"-Kochlöffel und mit Serviettentechnik gestaltete Ostereier zum Aufhängen wurden in fleißiger Osterhasenmanier zum Verschenken hergestellt.Bei den selbst gebackenen Plätzchen schieden sich jedoch die Geister. Während sie einige wenige Kinder in ihren selbst bemalten Tüten horteten, beschlossen die meisten, dass sie wahrscheinlich bis Ostern sowieso schlecht würden und beseitigten sie deshalb lieber gleich eigenmündig. Zum Abschluss war dann zwar nicht der Osterhase, aber zumindest "Himmel und Huhn" bei den Kinoabenteuern zu Gast. Auch dieses Mal staunten die Eltern beim Abholen ihrer Kinder über die zahlreichen Bastelsachen und Backwerke, die bei der Osterwerkstatt entstanden sind.

Puppenspielerin: Marianne Schoppan im Pumpwerk Winterfreuden auf Hexenart

Eine Schneelandschaft aus weißen Tüchern, blaue, schneebedeckte Bäume, ein Baumstumpf. Mehr brauchte Marianne Schoppan nicht für ihr Puppenspiel "Hexenwinter". Mit einer herzergreifend schönen Geschichte über die Junghexe Betula, die die Freuden des Winters genießt, aber auch lernt, sich für die Bedürfnisse der Tiere einzusetzen, spielte sie sich in die Kinderherzen im Pumpwerk.

Ohne erhobenen Zeigefinger Als Betula eines morgens aufwacht und Schnee sieht, ist sie nicht mehr zu halten. Schnell zaubert sie aus ihrem Besen einen Schlitten und dann geht es ab, den Hügel hinunter. Als der Schnee geschmolzen ist, zaubert sie kurzerhand wieder neuen, denn sie möchte noch einen Schneemann bauen. Eine Handvoll Drachenzähne, Mäusemilch, weiße Schimmelpilze, so geht das. Nur an die beiden Hasen und das Eichhörnchen, die hier ihren Futterplatz haben, hat sie nicht gedacht. Als die hungrigen Tiere die Nüsse und die Karotte von ihrem Schneemann fressen, reagiert Betula ungehalten. Der kluge Rabe jedoch vermittelt und zeigt beiden Parteien, dass man nur weiterkommt, wenn man sich gegenseitig hilft.

Marianne Schoppan, die seit 2004 als Solospielerin mit eigener Bühne auftritt, übermittelte ihre Botschaft freundlich und ohne erhobenen Zeigefinger. Die sparsame Verwendung von Requisiten und das schlichte, aber liebevoll arrangierte Bühnenbild zeigten, dass nicht alles pompös daherkommen muss, um Wirkung zu zeigen. Vor allem die ganz Kleinen wurden so behutsam an die Hand genommen und durch den Theaternachmittag geführt.

Es durfte aber auch gelacht werden: vor allem, wenn die Hexe vom Schlitten fiel oder ihr Besen verrückt spielte und mit ihr wie wild durch die Luft ritt. Und so manch kecker Regieeinfall unterhielt auf seine Weise: Da rieselte Schnee aus einer riesigen Stoffwolke und aus einem Besen wurde im Handumdrehen ein Schlitten. Liebevoll waren außerdem die Tischfiguren gestaltet, die Gesichter der Tiere freundlich, die kleine Hexe ein bisschen vorwitzig mit langer, gebogener Nase, rotem Haar und Flickenkleid.

Das sichere, gekonnte Puppenspiel Marianne Schoppans und nicht zuletzt ihre stimmliche Wandlungsfähigkeit überzeugten. Sie schlüpfte in die verschiedenen Rollen so gut, dass die Figuren lebendig und die Kinder ganz in der Geschichte lebten. Ein größeres Kompliment kann man einer Puppenspielerin wohl nicht machen.

von Elke Barker

© Hockenheimer Tageszeitung, Montag, 12.03.2012

Letzte Änderung:  28.11.2012 12:11