Rückblick Kinderprogramm 2014

Impressionen Weihnachtsbackstube auf dem Weihnachtsmarkt

Kinderfreizeit "1001 Nacht"

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung 02.09.2014

Impressionen Kinderfreizeit 2014

Spielmobil im Aquadrom

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung, 13. August 2014

Osterwerkstatt im Pumpwerk

Am Mittwoch und Gründonnerstag vor Ostern fanden dann wieder die ganztägigen Osterwerkstätten für kleine Osterhasen von 6 – 12 Jahren statt. Das bei den Hockenheimer Kindern beliebte Angebot wurde auch in diesem Frühjahr wieder zweimal angeboten, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. So konnte sich  der Osterhase über die Unterstützung von der rekordverdächtigen Zahl von 100 Kindern bei seinen Ostervorbereitungen freuen.Das Pumpwerkteam kombinierte in der bewährten Form zahlreiche  attraktive Osterbastelangebote mit einer Osterbackstube und dazwischen immer wieder die Möglichkeit auch draußen zu spielen.Hasen- und Hühnerpostkarten, Kükenleuchter, witzige Schafskörbchen, und Mosaikeier wurden in fleißiger Osterhasenmanier zum Verschenken hergestellt. Bei den selbstgebackenen Ostermuffins schieden sich jedoch die Geister.

Während es die einen  für zu Hause in Tüten horteten, beschlossen jedoch die meisten, dass sie wahrscheinlich bis Ostern sowieso schlecht würden und aßen sie gleich vor Ort. Zum Abschluss war dann zwar nicht der Osterhase aber zumindest „Shaun das Schaf“ und „Micky Maus“ bei den Kinoabenteuern zu Gast.
Auch dieses Mal staunten die Eltern beim Abholen ihrer Kinder über die zahlreichen Bastelsachen und Backwerke, die in den wenigen Stunden zwischen 10.00 – 16.00 Uhr bei der Osterwerkstatt entstanden sind.

Mädchenerlebnistag 2014

© Hockenheimer Tageszeitung, 14.04.2014

„Blinklichter“-Theater zeigt "Kleiner Ritter Trenk"

"Ja, so warn's, die alten Rittersleut" -schon das Spottlied Karl Valentins räumt in humorvoller Weise mit dem Mythos von den edlen Rittern, die nur für Recht und Ehre kämpften, auf. Dass es in der Ritterzeit eben auch und vor allem finster zuging, wird gerne verdrängt im Glanz funkelnder Rüstungen und glorreicher Turniere. Aber ausgerechnet mit Kindern über Leibeigenschaft, überkommene Geschlechterklischees und die Schattenseiten des Mittelalters sprechen?

Einem Jungen den Ritter wegnehmen hieße, auch den Nikolaus und das Christkind zu verbannen. Und doch kann - wenn es gefühlvoll und mit Maß, dabei aber ehrlich und aufrichtig geschieht - genau dieser Spagat zwischen schöner Geschichte und Wirklichkeit gelingen.

So gesehen am Samstagnachmittag im Pumpwerk, wo Wolfgang Messner und Werner Ries vom St. Leoner "Blinklichter"-Theater eine ganze Kinderschar mitnahmen auf die Abenteuer des kleinen Ritter Trenk.

Die Grundstruktur des inzwischen zu einer ganzen Serie ausgebauten Kinderbuchs der Hamburger Schriftstellerin Kirsten Boie, das den "Blinklichtern" zur Vorlage diente, ist schnell erzählt: Bauernsohn will die Ungerechtigkeiten der Leibeigenschaft nicht hinnehmen und in der Stadt sein Glück suchen.

Durch mancherlei Fügung und einige markante Weggefährten wird er nicht nur zum Ritter ausgebildet, sondern kann mit seinem Sieg über den bösen Grundherrn Wertolt der Wüterich auch dafür sorgen, dass alle geknechteten Bauern freikommen - und sogar die Frauenbewegung gründen.

Das Wertvolle an der Theateradaptation der im Pumpwerk längst heimischen "Blinklichter" liegt gar nicht so sehr in der Geschichte und der - wie immer - höchst kreativen Umsetzung in herrlich wandelbare Bühnenbilder, Tanz, Hand- und Stabpuppen-Theater, ein belebtes Bild und viele erklärend eingestreute Realspielszenen.

Vielmehr begeistern Ries und Messner durch ihre gefühlvolle Art, auch mit den Dramen und Problemen der damaligen Realität umzugehen. Sie verstehen es, in kindgerechter Weise die Last eines "leibeigen geboren, leibeigen gestorben, leibeigen ein Leben lang" zu pointieren - und doch nicht das Lachen und den Optimismus auf der Strecke bleibenzulassen. Köstlich, wie sie von der Kargheit der Bauern-Behausung über das Treiben der Stadt zu einem höchst amüsanten Ritterturnier führen, das sie zusammen mit Niclas und Jule aus dem Publikum live und in Farbe nachspielen.

Es sind die kleinen, versteckten, manchmal nur für die Erwachsenen so recht durchschaubaren "Bonmots", die bei den "Blinklichtern" einfach dazugehören: Da macht der feige Sohn des Ritters von Durgelstein lieber ein "Berufsfindungsjahr" als eine Ritterausbildung: "Hänge ein bisschen rum und liege Papa auf der Tasche". Die Playmobil-Armee wird bei der Belagerung mit dem Stinkestiefel, der Knödelschleuder und dem Pipi-Topf attackiert und zum Turnier kommt als Ehrengast "Barbie aus dem Hause Mattel".

Nach rund einer Stunde lehrreicher und doch höchst lustiger Unterhaltung stand die Losung für die begeisterten jungen Ritter und entzückten Burgfräuleins: "Tapfer, mutig und lustig ein Leben lang!"

von Matthias H. Werner

© Hockenheimer Tageszeitung, Montag, 31.03.2014

Impressionen Teenieflohmarkt im März

Kindertheater "Für Hund und Katz ist auch noch Platz"

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung 27.Januar 2014


Letzte Änderung:  3.12.2014 11:12